LandesverbandbayerischerSchulpsychologinnen und Schulpsychologen e.V.

In der Diskussion

Jugendliche und „Online-Sucht“

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Eine Studie der DAK:

„Laut der Hälfte der befragten Eltern bleibt das Kind länger online als vorgenommen. 22 Prozent der 12- bis 17-Jährigen fühlen sich ruhelos, launisch oder gereizt, wenn

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Aktuelles

Wann beginnt Onlinesucht?

Gibt es Onlinesucht überhaupt? Welcher Suchtbegriff liegt hier vor?

Ein interessantes Interview zum Thema: LINK

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler erklärt: „Mittlerweile sind etwa 270.000 Jugendliche von Internetanwendungen abhängig, etwa doppelt so viele wie 2011.“ Doch wo fängt diese Abhängigkeit an und wie kriegt man sie in den Griff?

 Eine Antwort auf die Frage soll ein neues Portal bieten. Ein Forschungsteam der Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung der Universität Tübingen hat heute, am 7. Februar und weltweiten Safer Internet Day, eine Onlinedatenbank zur Therapiesuche für Menschen mit Internetsucht online gestellt. Zu erreichen ist sie unter erstehilfe-internetsucht.de. Die Website enthält bisher mehr als 950 Einträge und soll laufend ergänzt werden. Man findet hier außerdem einen Psychotest zur SelbsteinschätzungFallbeispiele von Betroffenen und eine Checkliste für die Therapiesuche.

am 08.02.2017 um 09:02 in Internet. Beitrag kommentieren

Herausforderung neue Kulturen – Schulpsychologie im Spannungsfeld von Kultursensibilität und Radikalisierungstendenzen

Fachtagung von FPS und LBSP am 6. April in Nürnberg

Schülerinnen und Schülern aus fremden Kulturen, oft geflüchtete junge Menschen mit traumatischen Erlebnissen, sind für SchulpsychologInnen eine neue Herausforderung. Die Beratung und Begleitung auch der Familien, der Lehrkräfte und der MitschülerInnen vor Ort wirft Fragen auf. Wie kann Faktoren wie Herkunft, Sprache, Religion und belastenden Ereignissen Rechnung getragen werden?

Und wie können SchulpsychologInnen mit Radikalisierungstendenzen oder radikalisierten jungen Menschen umgehen?

Ziel der Fachtagung ist, Sensibilität für unterschiedliche Kulturen und Gespür für gefährdete Schüler zu entwickeln sowie Handlungsmöglichkeiten zu erkennen. Die Vorträge von Dr. Lale Akgün (Köln) und Dipl.-Psych. Ahmad Mansour (Berlin) geben konkrete Hinweise für die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen und ihren Bezugspersonen.

Die Fachtagung soll die interkulturelle Kompetenz erhöhen. Zielgruppe sind in erster Linie SchulpsychologInnen. Aber auch interessierte Beratungslehrkräfte, Lehrkräfte und SchulsozialpädagogInnen sind eingeladen.

Zur Ausschreibung und zum Anmeldeformular: Fachtagung_Anmeldeformular

 

am 25.01.2017 um 10:01 in Fortbildung. Beitrag kommentieren

Bundesverdienstkreuz für Berhard Meißner

Am 5.12. (Tag des Ehrenamts) hat Bernhard Meißner, Gründungsmitglied des LBSP, in Berlin aus der Hand von Bundespräsident Gauck das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen.

Anbei das Glückwunschschreiben des Vorstands an Berhard Meißner:

Lieber Bernhard,
wir waren freudig überrascht, als wir erfuhren, dass dir für deine Verdienste um die Schulpsychologie sowie insbesondere auch für die Krisenintervention vom Bundespräsidenten Joachim Gauck zum Tag des Ehrenamtes am 05.12.2016 das Bundesverdienstkreuz 1.Klasse verliehen wurde und wir beglückwünschen dich für diese hohe Auszeichnung und Würdigung deines Wirkens von ganzem Herzen!

Im Namen des Vorstandes des LBSP bedanken wir uns für deine richtungsweisenden Denkanstöße seit den Anfängen und dein unermüdliches, anhaltendes Engagement für die Belange der bayerischen Schulpsychologie. Als Mitbegründer und Vorsitzender des LBSP im Gründungsvorstand 1987 sowie als weitsichtiger Rat –und Ideengeber hast du den LBSP immer wieder nachhaltig gestärkt!

Es ehrt den gesamten Landesverband, mit dir einen Pionier der Schulpsychologie auf bayerischer, bundesweiter und auch auf internationaler Ebene und ein Ehrenmitglied mit geschätzter Expertise, Bekanntheit und Anerkennung in seinen Reihen zu haben!

Herzlich

Hans-J. Röthlein und Regina Knape 
 

am 19.12.2016 um 05:12 in Allgemein. Beitrag kommentieren

Dritte Ausgabe der „Psychologie für die Schule“ erschienen!

Die dritte Ausgabe der kostenlosen Online-Zeitschrift „Psychologie für die Schule“ des LBSP liegt nun vor und enthält quasi zwei Schwerpunkte:

Zum einen die Antworten/Statements auf die Umfrage des LBSP, welche Bedeutung dem psychologischen Denken und Handeln im Lebensraum Schule zukommt.

Zum anderen den thematischen Schwerpunkt „Geflüchtete junge Menschen als Lernende“ mit verschiedenen Artikeln und Interviews, die einerseits die Lebenssituation junger Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrungen aufzeigen und andererseits die Schwierigkeiten, mit denen sie wie auch ihre Lehrkräfte in der Schule zu kämpfen haben.

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Download (4MB): PSYSCHULE III

Bedeutung einer sicheren Bindung

Ein spannender und höchst informativer Beitrag auf sueddeutsche.de: LINK

Brisch hat zum fünfzehnten Mal die internationale Bindungskonferenz in München organisiert, diesmal zum Thema emotionale Gewalt. Seit Februar war die Veranstaltung ausgebucht, nie war der Andrang so groß. Dabei werden die Folgen emotionaler Gewalt noch immer unterschätzt. Eine Rippenserienfraktur oder ein Kinderkörper, der mit blauen Flecken übersät ist, sind klar als Misshandlung zu identifizieren. Kränkung, Zurückweisung, beharrliches Schweigen, Demütigung oder offener Hass werden hingegen ähnlich schmerzhaft erlebt, lassen sich aber in ihren Auswirkungen auf den ersten Blick nicht so eindeutig erkennen.

Als besonders traumatisierend gilt emotionale Vernachlässigung. „Nicht beantwortet zu werden, ist besonders schmerzlich“, sagt Brisch. „Das gilt für Kinder, Erwachsene, Paare, Alte und privat wie im Beruf. Es gibt ja Familien, in denen es seit Generationen Tradition ist zu schweigen, wenn man böse auf den anderen ist. Ignorieren als Strafe.“ Manche Wissenschaftler halten die Folgen eines extremen emotionalen Rückzugs für ähnlich gravierend oder sogar schlimmer als jene nach körperlicher oder sexueller Gewalt. Keine Reaktion hervorzurufen, nicht im anderen gespiegelt zu werden, kann existenzielle Selbstentwertung und psychischen Vernichtungsschmerz auslösen. Geschlagen zu werden, ist manchmal einfacher zu ertragen, als nicht beachtet zu werden.

Über Täterprofile und den Unterschied zwischen Terroranschlag und Amoklauf

Ein interessanter Beitrag auf der Seite der Stuttgarter Nachrichten: LINK

Der Psychologe Jan Kizilhan erklärt den Unterschied zwischen einem Terroristen und einem Amokläufer. Die derzeit gehäuften Gewalttaten erstaunen den Fachmann nicht.

Stuttgart – Es gibt keine einfachen Erklärungen dafür, weshalb ein Mensch zur Waffe greift und um sich schießt. Für Jan Kizilhangehört es allerdings zum Beruf, sich auf die Suche nach den Gründen für solche Bluttaten zu machen. Der Psychologe ist Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und leitet dort den Studiengang für Soziale Arbeit mit psychisch Kranken. Er ist wenig erstaunt darüber, dass es im Moment immer wieder zu Anschlägen kommt. „In einer Atmosphäre des allgemeinen Terrorismus kommen diese Menschen eher auf die Idee, gewalttätig zu werden“, sagt Kizilhan. Die Gefahr von Nachahmungstätern sei also sehr hoch.

Ein weiterer, sehr interessanter Beitrag auf Spiegel Online: LINK

Die Jugendlichen, denen Mayer gegenübersitzt, haben genau das geplant: einen Amoklauf. Sie haben Drohungen in Chats gepostet, auf Zettel gekritzelt, in Schulbänke geritzt. Und sie wurden dabei ertappt. Mitschüler, Lehrer, Freunde sind misstrauisch geworden. Es hat ein Verfahren vor Gericht gegeben. Frau Mayer ist ihre Strafe.

Eine Stunde lang müssen sich die Jugendlichen mit ihr unterhalten. Danach schreiben beide einen Bericht für die Jugendgerichtshilfe: Die Jugendlichen, was sie gelernt haben; Gisela Mayer, für wie groß sie das Risiko hält, das von den Jugendlichen ausgeht; und ob sie verstanden haben, was Amok bedeutet.

Rund 3000 Amokdrohungen gibt es Schätzungen zufolge pro Jahr in Deutschland. Wie viele es genau sind, weiß niemand, die Zahl wird nicht zentral erfasst. Die Jugendlichen, die zum Gespräch mit Gisela Mayer verurteilt werden, haben unterschiedlich konkrete Tatpläne.

am 06.09.2016 um 12:09 in Allgemein. Beitrag kommentieren

Alkohol und Co

Ein spannendes Interview auf Zeit Online über Alkoholkonsum, Alkoholismus und neue Möglichkeiten der Prävention. LINK

ZEIT Doctor: Zusammenfassend heißt das: Der Staat hat die Kontrolle über die Prävention, aber er tut nichts?

Sozialmediziner: Ja, die Lobby ist zu stark. Wir brauchen in Deutschland Bürgerbewegungen, wenn es um die Nachhaltigkeit unseres Lebens und um unsere Gesundheit geht. Was uns fehlt im Gesundheitsbereich, ist so etwas wie Greenpeace – mit etlichen Millionen Einnahmen. Normalerweise haben Jugendkampagnen ja kaum eine Wirkung, doch in Amerika gab es eine, die war supererfolgreich, die Truth Campaign. Da haben sie den Jugendlichen gesagt: Du bist so blöd, dich anscheißen zu lassen von denen da oben, die wollen, dass du dich kaputtmachst. Es ging dabei um Tabak, aber das würde bei Alkohol genauso funktionieren. Es war eine der erfolgreichsten Präventionskampagnen, die man je gefahren hat in den USA.

am 30.06.2016 um 08:06 in Allgemein. Beitrag kommentieren
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