LandesverbandbayerischerSchulpsychologinnen und Schulpsychologen e.V.

In der Diskussion

Jugendliche und „Online-Sucht“

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Eine Studie der DAK:

„Laut der Hälfte der befragten Eltern bleibt das Kind länger online als vorgenommen. 22 Prozent der 12- bis 17-Jährigen fühlen sich ruhelos, launisch oder gereizt, wenn

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Aktuelles

Münchner kinder- und jugendpsychiatrische Kolloquien

Am 26.01.2016 findet die erste diesjährige Ausgabe der Münchner kinder- und jugendpsychiatrischen Kolloquien zu folgendem Thema statt.:

Anorexia nervosa – neue Aspekte bei der Behandlung

Frau Dr. med. Katharina Bühren, Oberärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- Und Jugendalters der Uniklinik RWTH Aachen

Ort: Hörsaal des kbo-Heckscher-Klinikums, Deisenhofener Straße 28, 81539 München.

Die Veranstaltung findet von 18:30-20.00 Uhr statt, wird mit 2 CME Punkten zertifiziert, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist wie immer kostenlos.

Zur Info:

Es findet sich eine Reihe interessanter Vortragsunterlagen auf der Webseite der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie: LINK

  • „Wann ist es noch Pubertät, wann schon Depression – Depressive Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen“
  • „Depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter – Symptomatik, Ursachen, Therapie“
  • „Psychische Auffälligkeiten bei Kindern: Herausforderungen und Lösungswege für Pädagoginnen und Pädagogen“
  • „Kinder alkoholabhängiger Eltern“

Frohes Fest und ein gutes Jahr 2016

Wir wünschen allen Mitgliedern des LBSP ein frohes Fest, erholsame Ferien und einen guten Start in das neue Jahr 2016!

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Der Vorstand des LBSP

 

am 25.12.2015 um 07:12 in Allgemein. Beitrag kommentieren

Psychische Auffälligkeiten erfordern mehr SchulpsychologInnen

„Psychische Auffälligkeiten bei Kindern in Bayern“ – eine Tabelle mit Zündstoff versteckt sich auf Seite 52 des Bayerischen Kindergesundheitsberichts: Demnach zeigte fast ein Viertel aller Viertklässler im Schuljahr 2009/1010 Probleme im Sozialverhalten, 22 Prozent hatten Probleme mit Gleichaltrigen, 17 Prozent emotionale Probleme und 14 Prozent Konzentrationsschwierigkeiten oder Hyperaktivität. „Es gibt mittlerweile mehr psychische als körperliche Erkrankungen“, bestätigt Hans-Joachim Röthlein, Vorsitzender des Landesverbands der bayerischen Schulpsychologen.

Das Problem ist: „Die Schullandschaft hat sich sehr stark verändert, Familie hat sich geändert. Was aber gleich geblieben ist, ist die Ausstattung der Schulpsychologen. Da sind wir noch im letzten Jahrhundert,“ erklärt Röthlein.

Und die Probleme werden nicht geringer, denn: Zu den genannten Themen kommen Kriegs- und Fluchterlebnisse bei den neuen Schülern aus den Kriegsgebieten. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa die Hälfte aller Flüchtlingskinder, die vor allem auf Grund-, Mittel-, Real- und Berufsschulen gehen, schwer traumatisiert sind. Die Lehrer sind darauf nicht vorbereitet. Und jene, welche vorbereitet sind – Schulpsychologen – bekommen nicht genug Stunden für diese neue Herausforderung.

Unter dem Titel „Minilösung für Maxiprobleme“ ist in der Bayerischen Staatszeitung ein längerer Artikel zur Bedeutung der Schulpsychologie erschienen, in dem auch der Vorsitzende des LBSP, Hans-J. Röthlein, zu Wort kommt und eine bessere Ausstattung für und mit Schulpsychologen anmahnt.

Seine Forderung wird von Simone Fleischmann, Präsidentin des BLLV, und von Bernhard Jehle, Direktor des Instituts für Pädagogik und Schulpsychologie der Stadt Nürnberg, unterstützt.

Hier der LINK

Jugendliche und „Online-Sucht“

Eine Studie der DAK:

„Laut der Hälfte der befragten Eltern bleibt das Kind länger online als vorgenommen. 22 Prozent der 12- bis 17-Jährigen fühlen sich ruhelos, launisch oder gereizt, wenn sie ihre Internetnutzung reduzieren sollen. Etwa jedes zehnte Kind nutzt das Internet, um vor Problemen zu fliehen. Bei elf Prozent der Befragten hat das Kind mehrfach erfolglose Versuche unternommen, seine Internetnutzung in den Griff zu bekommen. Bei sieben Prozent der Kinder gefährdet die Onlinewelt eine wichtige Beziehung oder eine Bildungschance, wobei die Jungen doppelt so häufig betroffen sind.“

Quelle: LINK

am 05.12.2015 um 09:12 in Internet, Teaser. Beitrag kommentieren

Kinder und digitale Medien

Ein interessantes und auch für die Beratungstätigkeit hilfreiches Interview auf süddeutsche.de: LINK

am 25.11.2015 um 12:11 in Allgemein. Beitrag kommentieren

Kinder bei der Berufswahl unterstützen

Ein interessanter Beitrag auf Sueddeutsche.de, der auch in der schulpsychologischen Beratung weiterhelfen kann: LINK

„Für Jugendliche ist es der erste Schritt ins Arbeitsleben, für ihre Eltern die letzte große Aufgabe, bevor das Kind erwachsen wird: die Berufswahl. Was soll ich werden? Diese große Frage beschäftigt natürlich vor allem die Jugendlichen, um deren Zukunft es schließlich geht. Doch auch viele Eltern sind unsicher, wie sie ihre Kinder unterstützen können. Wie viel Kümmern und Druck ist gut, wie viel schädlich? Wie soll man sich überhaupt zurechtfinden in der Flut an Ausbildungen, Studiengängen und Jobmöglichkeiten?

In dieser letzten Phase, bevor Sohn oder Tochter sich vollends abnabeln und ins Erwachsenenleben starten, steigt in vielen Familien noch einmal die Anspannung. Gegenseitige Erwartungen kommen auf den Tisch, das Eltern-Kind-Verhältnis ist im Umbruch. Die abklingende Pubertät tut das Übrige.

Dabei ist es besonders wichtig, das Thema Berufswahl aktiv und positiv zu gestalten. Immer wieder zeigen Studien, wie wichtig Jugendlichen der Rat ihrer Eltern bei der Berufswahl ist – auch wenn Mutter und Vater in anderen Lebensbereichen schon lange nichts mehr zu melden haben.

Wir haben typische Elternfragen und – meinungen gesammelt und Berufsberater um ihre Einschätzung gebeten.“

LBSP-Onlinezeitschrift erschienen

Die erste Ausgabe der neuen Onlinezeitschrift „Psychologie für die Schule“ ist erschienen und auf dieser Homepage in der Rubrik „Fachzeitschrift“ nachzulesen bzw. herunterzuladen.

Die Bezeichnung „Psychologie für die Schule“ mag bestimmte Erwartungen wecken und vor allem an psychologische Beiträge denken lassen. Aber schon diese erste Ausgabe macht deutlich, dass wir auch einen Blick über den Tellerrand werfen und Ansätze und Lösungen für schulische Themen etwa aus den Bereichen Pädagogik und Medizin vorstellen wollen.
Das gilt für das Schwerpunktthema AD(H)S genauso wie für das Thema Legasthenie/Dyskalkulie und die Sozialpädiatrischen Dienste als mögliche Kooperationspartner.

Die Zeitschrift ist auf dieser Homepage in der Rubrik „Fachzeitschrift“ nachzulesen bzw. herunterzuladen.

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